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WettbewerbsbeiträgeBundeswettbewerb Junges Wandern 2004

„Integration durch Sport”

2. PreisträgerEine Familiengruppe, die Neues ausprobiert, um Alt, Jung und verschiedene Nationen zu integrieren...

BildAn der Wochenend-Wandergruppe hatten zunehmend weniger Kinder und Jugendliche schon gar kein Interesse. Es wurden viele Ideen hin und her überlegt und nach neuen Methoden gesucht, um gemeinsam in der Natur unterwegs zu sein. Schließlich stieß die Gruppe auf Nordic Walking: „Da gibt es ein neues Gehen mit Stöcken, soll irre Spaß machen und gesund sein! ” Informationen wurden gesammelt und ein Schnupperkurs besucht. Durch den Schnupperkurs wuchs die Begeisterung und bald stand fest: „Wir wandern mit Stöcken nach Art ´Nordic Walking´”. Stöcke wurden anfänglich geliehen und geübt, auch die Kids wurden neugierig. Anfangs noch etwas ungewohnt, waren aber bald schon gleichmäßige Bewegungen zu erkennen und der Bewegungsfluss fesselte alle Altersgruppen zwischen sechs und 80 Jahren und ließ sie nicht mehr los. Seit dieser Zeit wandern die Düsselläufer „mit Kind und Kegel”.

Die Düsselläufer über sich: Integration ist uns sehr wichtig, schon durch die unterschiedlichen Altersstufen gegeben, aber auch unserer Wanderfreunde, die aus Russland ausgesiedelt – und neu zu unserer Gruppe gekommen sind. Sie sind wahre Wanderexperten und bereichern unsere Gruppe sehr erfreulich. Besonders die Kinder und Jugendlichen haben einen regen Austausch während des Wanderns, so konnten Vorurteile gleich abgebaut werden.”

Kommentar der Jury:

„Dass die Düsselläufer es mit ihrer Form des Wandern schaffen, drei Generationen zu begeistern und dies sogar über den eigenen Kulturkreis hinaus, ist beeindruckend. Nordic Walking ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, besonders bei Menschen, die sich fit halten wollen. Nordic Walking wurde aber nicht nur als Bewegungsform gewählt, sondern verbindet zugleich sehr intensive soziale Beziehungen und Spaß. Dies ist doch schließlich das, was eine Familiengruppe ausmachen sollte. Spaß und Freude an den Aktivitäten konnte die Jury der liebevoll gestalteten Dokumentation entnehmen.”

Sämtliches Copyright liegt beim Verfasser.

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